Satzung - §2 Zwecke, Ziele und Aufgaben

(1) Die GAD verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Die GAD fördert die Kochkunst und Gastkultur durch Aus- und Weiterbildung in Hotel- und Gastronomieberufen. Zweck ist, dass der Verein durch diesen Wissenstransfer als Wegbereiter für die Kultur des Essens und Trinkens in Deutschland und Europa tätig sein soll. Die GAD versteht sich insbesondere auch als Plattform für Persönlichkeiten und Institutionen aus Praxis und Wissenschaft, die u.a. Informationen bereit stellen, diskutieren und zu von außen herangetragenen Fragen und Problemen im Bereich des Gastgewerbes und der Gastrosophie Stellung beziehen.

(3) Interdisziplinarität und Wissenstransfer gem. Abs. 2, Satz3 bilden den Kerngedanken der Akademie. Zweck ist, dadurch die gastronomische Bildung durch Aufklärung über Kochkunst, die Gesundheit und Tafelkultur unter Berücksichtigung ernährungswissenschaftlicher Erkenntnisse zu fördern. Sie zeichnet darüber hinaus Persönlichkeiten und Werke mit Preisen aus, die sich auf dem vorgenannten Gebiet besondere Verdienste erworben haben, also dadurch dazu beigetragen haben, dass die Zwecke der GAD gem. Satz 2 besonders gefördert werden.

(4) Die GAD stellt in Verfolgung dieser Ziele ihre Kompetenz in allen Bereichen der Aus-, Fort- und Weiterbildung zur Verfügung. Sie entwickelt, insbesondere auch zur eigenen Durchführung, allgemeine Bildungsformate, wie Seminare, Tagungen und Studiengänge.

(5) Die GAD kann andere Organisationen, deren Ziele mit denen der GAD vereinbar sein müssen, unterstützen; § 58 Nr. 2 bis 4 der Abgabenordnung sind zu beachten.

(6) Die GAD setzt sich in besonderem Maße für das Vermächtnis des deutschen Gastrosophen Carl-Friedrich-von-Rumohr ein und verleiht in unregelmäßigen Abständen an Persönlichkeiten, die sich um die Ziele und Aufgaben der GAD verdient gemacht haben, den Carl-Friedrich-von-Rumohr-Ring.