Jury-Sitzung 2011

Ende Juli traf sich die Expertenjury des 45. Literarischen Wettbewerbs 2011 zur abschließenden Sitzung.

Von 92 Büchern über Kochen, Genießen und Gastlichkeit aus 34 Verlagen sind eine Goldene Feder, acht Gold- und 39 Silbermedaillen sowie ein Sonderpreis vergeben worden. Die Veröffentlichung der Ergebnisse und festliche Preisübergabe findet mit einem Festakt zum Auftakt der Buchmesse 2011, am 12. Oktober 2011, in Frankfurt am Main statt.


Bücher, die die Sinne ansprechen

Traditionell am ersten Tag der Frankfurter Buchmesse, am 12. Oktober 2011, heißt es "Bühne frei" für 49 erlesene Bücher beziehungsweise deren Autoren und Verlage, die "die Sinne ansprechen". So lautet das einhellige Urteil der 44 Experten in der Jury des Literarischen Wettbewerbs der GAD - Gastronomischen Akademie Deutschlands e. V., die Ende Juli in Erfurt zusammenkam. Im 45. Wettbewerb, zu dem 34 Verlage insgesamt 92 Werke einreichten rund um die Themen Kochen, Tafelkultur, Genießen und Gastlichkeit, vergibt die GAD acht Gold- und 39 Silbermedaillen, einen Sonderpreis und eine Goldene Feder, die höchste Auszeichnung des Wettbewerbs.

 

Büchertisch 2
Foto: GAD / P. Figge
Bis zur Jurysitzung hatte jeder Juror - vom Benediktinerpater, der ambitionierten Hausfrau über den Küchen- und Konditormeister, den Weinfachmann, Hotelier, Sternekoch oder Autor bis zum Ernährungswissenschaftler - wochen- und monatelang Bücher aus seinem Fachgebiet nach einem vorgegebenen System bewertet und gab seine Einschätzung in die Erörterung der Expertenrunde. Juryvorsitzender Friedhelm Josephs fasste die Qualität der Veröffentlichungen deutschsprachiger Verlage zusammen: "Viele der eingereichten Büchern folgen gesellschaftlichen Trends. Viele Werke nehmen Bezug auf die Verwendung regionaler Produkte oder regionaler Besonderheiten. Weiterhin spielt die Internationalität eine größere Rolle sowie die vegetarische Küche." Durchweg seien die Bücher von sehr hoher Qualität, aufwendig hergestellt mit beeindruckenden Fotos und ansprechendem Design.

"Bücher also, die die Sinne ansprechen."

Der weiter gestiegenen Qualität angemessen ist auch die hohe Quote der Prämierungen: Über die Hälfte der eingereichten Werke können in diesem Jahr ausgezeichnet werden.