Chronik des Literarischen Wettbewerbs Drucken E-Mail

In Verbindung mit der „Internationalen Kochkunstausstellung" in Frankfurt, die im 4-jährigen Turnus dort stattfand, bewertete die Gastronomische Akademie Deutschlands von 1960 bis 1972 gastronomische Literatur in ebenfalls 4-jährigem Abstand.

Damals hatten die Wettbewerbe internationalen Charakter. So wurden Kochbücher nicht nur aus Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika sondern auch aus dem Fernen Osten und Australien zur Bewertung eingereicht. Die Preisrichter beurteilten die deutschen und fremdsprachigen Werke jeweils gesondert. Die Wertung erfolgte nach einem Punktesystem; die jeweiligen Autoren konnten dabei Gold-, Silber- oder Bronzemedaillen erringen.

Die prämiierten Bücher wurden dann während der IKA ausgestellt. Die Autoren erhielten in einer Feierstunde, zu der Fach- und Tagespresse geladen war, die Medaillen und Urkunden, die Verlage erhielten eine Urkunde.

Die Arbeit der Preisrichter, die alle Mitglieder der Gastronomischen Akademie Deutschlands sind, erfolgte - und erfolgt noch - ehrenamtlich.

Als die Zahl der eingereichten Bücher von Jahr zu Jahr stieg, und zu befürchten war, daß die ordnungsgemäße Bewertung darunter leiden könnte, entschloss sich der Vorstand der Gastronomischen Akademie Deutschlands im Jahre 1971 zu einer Änderung der Abläufe des Literarischen Wettbewerbs.

Erstens sollte der Wettbewerb jährlich durchgeführt werden und nur noch deutschsprachige Bücher in zum Wettbewerb zugelassen werden. Ferner sollten die Bücher bis zu einem festen Termin vorliegen, um den Preisrichtern ein gewissenhaftes Studium zu ermöglichen und um den Verlagen rechtzeitig vor der jeweiligen Buchmesse in Frankfurt am Main das Ergebnis mitteilen zu können. Zweitens wurden die Bewertungsstufen angemessener gestaltet.

Im Jahr 1973 wurde vom zuständigen Ausschuss der Gastronomischen Akademie Deutschlands ein neuartiges 5-Stufen-Schema zur Beurteilung der gastronomischen Literatur entwickelt. Dieses wurde zunächst parallel zum bisherigen Beurteilungsschema zwei Jahre erprobt und dann endgültig übernommen. Denn es zeigte sich, dass das neue Beurteilungsschema einen besonders hohen Grad an Objektivität, Validität und Zuverlässigkeit aufwies.

Jeder Preisrichter kann damit die Bücher nach fest definierten Noten hinsichtlich der zu bewertenden Merkmale einstufen. Die Liste der zu beurteilenden Merkmale besteht seither mit nur geringen Veränderungen.

Während der Abschlusssitzung in 2007 wurde entschieden, das bewährte Punktesystem weiter zu verbessern und die Gewichtung einzelner Merkmale den heutigen Gegebenheiten und verschiedenen Zweckbestimmungen der Bücher anzupassen.

 

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