Podiumsdiskussion Kulturerbe Kochkunst Drucken E-Mail

Auftakt der Jahrestagung der Gastronomische Akademie Deutschlands e.V. und der Verleihung des Carl-Friedrich-von-Rumohr-Rings an Anton Mosimann OBE in Baden-Baden war ein kulinarischer Talk zur von der GAD gestellten Frage: "Kulturerbe Kochkunst – auf dem Weg zum UNESCO- Weltkulturerbe?" am Freitag, 20.09.2013.

Mit einem Impulsvortrag dazu eröffnete die Baden-Badener Kulturjournalistin Andrea Schmoll die Talkrunde mit ihrer Forderung nach einem Kulturerbe Kochkunst als europäische Bewegung, "denn das Reden und Schreiben über die Kochkunst ist längst eine eigene Disziplin, Gastrosophie genannt, dies auch und insbesondere in Zeiten von Apps und Kochshows".

Podiumsdiskussion Das Wort ist nicht nur unbegrenzt haltbar, es spiegelt zugleich welche Bedeutung und welche Auswirkung auf eine Gesellschaft die Kochkunst hat. Sie hat das Potential, ein Kulturerbe der Menschheit, nicht nur in Frankreich oder Deutschland, sondern in ganz Europa zu sein: „Kochkunst hält nicht nur Leib und Seele zusammen, sie bestimmt sie und wird von ihnen bestimmt.

Vor allem gibt es derart viele wechselseitige Einflüsse, dass man von einer interdisziplinären wie grenzüberschreitenden Erscheinung sprechen kann, auch was die geographischen Grenzen angeht“. Dies war Tenor der von Andrea Schmoll moderierten Talkrunde, an der neben Anton Mosimann OBE, der WDR-Fernsehjournalist Stefan Quante, der Kochbuchsammler Uwe Frenzel und die Chefin der Manufaktur Kühn-Silber, Frau Sonja Quandt, teilnahmen und kompetent und unterhaltsam diese Frage auch mit dem fachkundigen Publikum diskutierten.

Kurzfilm zum Kulturerbe Kochkunst und der Rumohrring-Verleihung

 

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